Chaostheorien

Wasser ist überhaupt keines erkennbar, das muss aber nicht heissen, dass da keines ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es auf dem Planeten Leben gibt, dass dem der Menschen ähnelt ist eher gering. «Ich denke, wir sollten das erstmal verdauen. Ich schreibe das wichtigste noch auf, damit wir morgen nichts vergessen. Es ist schon spät, Anett. Wir sollten uns ebenfalls ausruhen und die Erkenntnisse an der morgigen Versammlung vortragen.». Anett verabschiedet sich und bedankt sich für die interessanten Erlebnisse. Es hat ihr sehr Spass gemacht, wiedereinmal Experimente mit Dr. Watts durchzuführen. Früher, als er noch ihr Lehrer war auf dem Schloss, hat er ihr sehr viel beigebracht. Erschöpft und doch aufgeregt gehen die beiden zu Bett.
In aller Frühe, als jeder im Thronsaal versammelt ist, tut Ambras die Erkenntnisse der letzten Nacht kund. Es befinden sich sehr viele erstaunte Augenpaare im Raum. Jay, Anett, der König und auch Adelbert und Lynn sind dabei. Letztere fühle sich nach eigenen Angaben wieder Fit für den nächsten Einsatz. Anscheinend hat sie die gestrige Geschichte von Jay und Adelbert in der Sandhöhle wieder neu angespornt. «Das ist alles was wir im Moment wissen. Damit bleibt uns im Moment nur, weiter an der Theorie zur Änderung der Umlaufbahn zu feilen. Immerhin scheinen wir dafür noch Zeit zu haben.». Wie erwartet findet man im Thornsaal erstmal nur betroffenes Schweigen vor. Dieses wird von Adelbert gebrochen: «Was unternehmen wir? Ambras, du hast gestern kurz erklärt, dass wir für dieses Unterfangen nach Avelgard reisen müssen?». Der Doktor nickt. «Ganz recht. Nun zur Theorie: Wenn wir die Umlaufbahn unseres Planeten leicht verändern, bremsen oder beschleunigen können, ist es vielleicht möglich, dem roten Planeten auszuweichen. Leider ist das die einzige Möglichkeit, die wir bisher erkundet haben. Warum wir das in Avelgard machen müssen hat zwei Gründe. Es gibt dort Schluchten, denen man nachsagt, dass sie bis in den Kern von Tyora führen. Bisher hat sich noch niemand dorthin getraut.