Der Planetenkern

Zumindest nicht laut unseren Büchern, die immerhin fast hundert Jahre alt sind. Wir müssen einen Weg finden, diesen Kern zu beeinflussen. Er ist für die Rotation und damit auch teilweise für die permanente Umlaufbahn um unsere Sonne verantwortlich.». Ambras führt aber ehrlich aus, dass er noch keinen Plan hat, wie das geschehen soll. Es handelt sich erstens um eine sehr grosse Materie, zweitens wäre eine immense Kraft nötig um diese Materie zu beeinflussen. Als er die Ausführungen beendet hat, fragt der König: «Du hast von zwei Gründen geredet. Was ist der zweite Grund?». Ambras fasst sich an den Kopf. «Ach ja genau. Die Zivilisationen in Avelgard ist deutlich älter als unsere. Ich weiss nicht, wie hoch entwickelt sie ist, aber zumindest wissen wir, dass die Weltgeschichte dort drüben seit deutlich längerer Zeit aufgezeichnet wird. Daher vermute ich, dass wir da eher eine Lösung finden können als hier. Wir haben bereits die gesamte Bibliothek nach unseren Möglichkeiten abgearbeitet. Kurz: Hier kommen wir nicht weiter.». Erneut beschwichtig Dr. Watts, dass man noch Zeit habe. Trotzdem fügt er an: «Je eher der Plan umgesetzt wird, desto höher ist die Chance dass er funktioniert.». Der König sieht keinen Grund weiter zu warten und fragt nach Vorschlägen. Ihm selbst kommt ein eigentlich naheliegender Gedanke erstmal nicht. Dr. Watts fasst erneut das Wort: «Wir müssen erstmal irgendwie nach Avelgard kommen. Doch unsere Schifffahrt ist dafür nicht ausgereift genug. In der Luft dürfte es ebenfalls schwierig werden. Ich kenne persönlich niemanden, der je in Avelgard war, oder dahin gereist ist.». Erneut einige betrübte Gesichter. Doch ein Mann in der Runde lächelt und tritt vor. Es ist natürlich Adelbert. Der König weiss von seiner Herkunft, dachte aber in dem Moment nicht daran. Adelbert klärt auf: «Nun, ich komme aus Avelgard. Ich wurde zwar weit davon entfernt geboren, bin aber in meiner Jugend viel umher gereist. Deshalb habe ich auch lange in Avelgard gewohnt.». König Farlan fällt es wie Schuppen von den Augen. «Aber natürlich, Sir Rechsteiner! Aber…Wie um alles in der Welt seid ihr hier nach Noria gekommen?